.box1{}- INHALTSÜBERSICHTDie heutige Pfarrkirche St. Martin wurde von 1898 - 1900 an der Stelle erbaut,
wo schon seit dem 8. Jhrdt. verschiedene Martinskirchen standen.
mehr dazu - s. Pfarrkirche - Zeittafel.
Am 13.11.1898 Grundsteinlegung für die heutige Kirche.
Am Martinstag (11.11.) 1900 wurde sie durch Erzbischof Dr. Thomas Nörber geweiht.
Amtierender Pfarrer von Sinzheim war Josef Huber.
Das Kircheninnere:
Im Kircheninneren sind zu nennen:
Der Flügelaltar
im Hauptchor
Der weitausholende Flügelaltar im Hauptchor von Simmler, Offenburg.
Diese Chorfenster, wie auch die Fenster im nördlichen Seitenschiff stammen aus der Glasmalerei-Werkstatt Börner in Offenburg.
Der südliche Wendelinusaltar
Der südliche Seitenaltar mit dem Hirten St. Wendelin - flankiert vom Hl. Nikolaus und vom
Hl.Wolfgang - ist eine Arbeit von Buscher, München.
Auf dem linken Seitenflügel ist die Berufung
und auf der rechten Seite der Tod des Hl. Wendelin als Benediktinerabt
dargestellt.
Der Josefschor
Im südlichen Anbauchor an der Kirchstraße steht der St.
Josefsaltar hergestellt von Marmon aus
Sigmaringen (1901) - Er zeigt den Tod des Hl. Nährvaters mit den Statuen der Hl. Franziska und der Hl. Gertrud der Großen.
An der Außenwand befindet sich die Statue der Hl.Theresia vom Kinde Jesu.
Gegenüber dem Altar hängt ein spätgotisches Tafelbild von der Kreuzabnahme des Herrn.
Die Apostelfiguren
An der Hochwand beiderseits des Mittelschiffes stehen lebensgroße
Apostelfiguren mit je 2,15 m Höhe in Holz - aus der Werkstatt Dettlinger
in Freiburg.
Gegenüber der Kanzel sehen wir eine Herz Jesu-Statue.
Die Kommunionbank
Auch die Kommunionbank hat künstlerisch gut gelungene Medaillons von heiligen Verehrern und Verehrerinnen des Altarsakramentes.
Leider wurden diese Bilder durch einen dreisten Kirchenraub im Juni 2005 entwendet.
Die Deckengemälde
Die Kirchendecke im Hauptchor und in den Seitenschiffen ist als Rippengewölbe
ausgebaut.
Die Holzdecke des hohen Mittelschiffes zeigt in ihren großen
Quadraten Gemälde, die die sieben Sakramente darstellen und zwar von
West nach Ost:
Die vierzehn Nothelfer
Die Gemälde an den Hochgaden stellen die vierzehn Nothelfer dar.
Die Kanzel
Die holzgeschnitzte Kanzel ist mit Reliefs der vier Evangelisten versehen,
über der Kanzel der auferstandene Christus.
Die Kreuzwegstationen
Die Säulen, die das Mittelschiff zu den Seitenschiffen abgrenzen,
zeigen in halber Höhe die 14 Stationen des Kreuzweges.
Die Glasmalereien
Die Glasmalereien im nördlichen Seitenschiff stammen noch
aus der Zeit des Kirchenbaues und geben Wunderszenen aus dem Leben Jesu wieder. Alle diese Fenster stammen
aus der Glasmalerei-Werkstatt Börner, Offenburg. Am unteren Rande der
Fenster sind jeweils die Stifter vermerkt.
Die Fenster des südlichen Seitenschiffes wurden Ende des 2.Weltkrieges am 4.3.1945 durch Bombeneinwirkung zerstört. Sie sind 1956 durch farbenprächtige moderne Glasgemälde ersetzt worden und stellen Szenen aus dem Alten Testament dar. Diese Glas-Fenster stammen aus der Werkstatt des Malers Hans Breinlinger, geb. 1888 in Konstanz.
Gedanktafel an Bischof Lothar von Kübel
Über der Türe zur Sakristei ist eine Gedenktafel an den Bischof Lothar von Kübel angebracht.
Die Glocken
Eine glückhafte Stunde hatte dann die Pfarrkirche St. Martin am 13. 2. 1949. An diesem Tage konnte Prälat Dr. Fischer, Stadtpfarrer von Bühl, ein überaus wertvolles und wohlklingendes Glockengeläute aus Bronze weihen.
Die Namen der Glocken sind der Größe nach:
Das heutige Geläute ist das zweite Geläute der Kirche. Das erste Geläute wurde am 24.2.1901 durch Dekan Franz Xaver Lender, Sasbach eingeweiht. Es wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Franziskusglocke eingeschmolzen.
Übersicht: Die Glocken der Pfarrkirche St. Martin Sinzheim
Die Orgel
stammt aus der Überlinger Werkstätte Schwarz und ist eine seltene romantische Orgel. Bei der letzten Renovation wurde sie gründlich erneuert.
Wichtige Renovationen
1951/52 wurden im Rahmen einer Renovation Kriegsschäden beseitigt.
Eine grundlegende Renovation der gesamten Kirche erfolgte von 1980 bis 1995.
Die Außenrenovation wurde 1980/81 durchgeführt, die Innenrenovation erfolgte 1985 und wurde durch die Weihe des neuen Zelebrationsalters und des neuen Ambos im Mai 1995 durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle abschlossen; Künstler des Zelebrationsaltares und des Ambos: Frido Lehr, der auch die Entwürfe der Sedilien schuf, die 2007 geschaffen wurden.
| im Sommer 1979: | Sicherung von Mauerwerk und Dachstuhl durch Einbau von 15 Tonnen Stahl |
| im Dezember 1979: | Einbau einer neuen Heizung |
| im Jahre 1980: | Renovierung des Turms |
| im Jahre 1981: | Außenrenovierung der Pfarrkirche |
| im Jahre 1985: | Innenrenovierung der Pfarrkirche |
| im Jahre 1986: | Erstellung der Gedenktafeln für die Toten und Vermißten des Weltkriegs und des Kronleuchters |
| im Jahre l987/88: | Renovierung von Hochaltar, Nebenaltäre und Chorgestühl |
| im Jahre l988/89 | Renovierung der Schwarz-Orgel |
| im Jahre 1989: | Anschaffung einer kleinen Chororgel (durch Spenden) |
| im Jahre 1989: | Erneuerung des Glockenstuhls (Stahlteile werden durch Holz ersetzt) |
| im Jahre 1995: | Errichtung des neuen Altars und Ambos |
| 05. Mai 1995: | Weihe des neues Altares und Ambos durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle |
| Ostern 2007: | Neue Sedilien |
| Juni 2009: | Sanierung der Kirchturms und Bilder zur Sanierung des Kirchturms |
Martin A. E. Schlick - Erstellt am 25.04.2000. Letzte Änderung am 04.08.2000; 04.02.2006 - angepasst: 04.12.2009