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Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim

Katholische Pfarrgemeinde Sankt Laurentius Hügelsheim

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Pfarrkirche, Pfarrgemeinde: Heiliger Laurentius - "Sankt Laurentius"


Hügelsheim, Heiliger Laurentius

Laurentius, Hügelsheim

Heiliger Laurentius - St. Laurentius

Laurentius war einer der sieben Diakone der Christengemeinde in der Stadt Rom.



Die Legende erzählt:
Als Erzdiakon von Rom war Laurentius in Vertretung des Papstes für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig.
Nachdem der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius aufgefordert, alles Eigentum der Kirche innerhalb von drei Tagen herauszugeben.
Daraufhin verteilte Laurentius das Vermögen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte alle Armen und Kranken und präsentierte sie als den wahren Reichtum der Kirche dem Kaiser.
Kaiser Valerian erhob Anspruch auf diese Schätze; um Laurentius zur Herausgabe zu zwingen, wurde der mehrfach gegeißelt, erbat sich jedoch drei Tage Bedenkzeit, verteilte während dieser Frist die Güter und präsentierte dann die beschenkten und christlich gewordenen Armen dem Kaiser als die wahren Schätze der Kirche.
Der erboste Valerian ließ Laurentius mit Bleiklötzen schlagen, zwischen glühende Platten legen, versuchte vergeblich ihn zum heidnischen Opferdienst zu zwingen und befahl schließlich, den Unerschütterlichen über stetig unterhaltenem Feuer auf einem Rost langsam zu Tode zu martern. Selbst in diesen Qualen bewahrte er sich seinen Humor und neckte den Henker, er solle ihn auf dem Feuer wenden, der Braten sei auf der einen Seite schon gar.
Sein Kerkermeister Hippolytus, durch die Standhaftigkeit des Laurentius bekehrt, begrub ihn.

Der Überlieferung nach waren seine an den Kaiser gerichteten letzten Worte: „Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.“



Rom, St. Lorenzo fuori le Mura, Grab - Foto: M.Schlick, 2009

Rom, St. Lorenze fuori le Mura, Gab

Rom, St. Lorenzo fuori le Mura - Foto: M.Schlick, 2009

Rom, St. Lorenzo fuori le Mura

Legenden berichten, unter den Schätzen sei auch der Originalkelch gewesen, den Jesus beim Abendmahl benutzt habe und der von Petrus nach Rom mitgebracht worden sei. Laurentius habe ihn dann durch einen spanischen Soldaten nach Huesca in Aragonien bringen lassen. Als im 8. Jahrhundert die Mauren Spanien eroberten, versteckten Christen das kostbare Gefäß in einer Höhle, schliesslich in der Klosterburg von San Juan de la Peña im Pyrenäenvorland, bis er 1437 nach Valencia kam. Der heute im Kapitular-Saal der Kathedrale in Valencia verehrte Kelch - juwelengeschmückt und aus grünem Achat -, mit dem 1982 Papst Johannes Paul II. die Messe feierte, sei der sagenumwobene Heilige Gral - der nach anderer Überlieferung von Joseph von Arimathaia nach England gebracht wurde.


Laurentius ist einer der meistverehrten Heiligen der katholischen Kirche, in Rom erhielt er fast die Bedeutung von Petrus und Paulus.
Über seinem Grab in Rom wurde 330 durch Konstantin die Kirche S. Lorenzo fuori le Mura errichtet; in der Krypta ruhen seine Gebeine zusammen mit denen des Stephanus in einem antiken Sarkophag; die beiden gelten als die "Protomärtyrer".
Als Todestag gilt der 10. August 258 in Rom.

Namenstag: 10. August[Schott, Beuron].
Dargestellt auf dem Rost, mit Geld oder Broten.







Lesung zum Fest des Heiligen:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

24

Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

25

Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

26

Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.

Joh 12, 24-26

Quellen:
- Internet: , http://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Laurentius.htm

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Martin A. E. Schlick - Erstellt am 10.01.2011


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